Hoffnung

"Das Studium des menschlichen Körpers gibt uns gro­ße Hoffnung", tröstete Herr Pfifkas seine Schüler. „Der Körper mit seinen Organfunktionen hat sich in riesigen Zeiträumen entwickelt, weshalb von ihm Rückschlüsse auf das damalige Leben gemacht werden können. Sowohl Zähne, Hände und Verdauungstrakt würden uns als friedliche Pflanzenfresser ausweisen, den übrigen Primaten vergleichbar. Pflanzenesser brauchen nicht zu töten, um sich zu ernähren, so dass dieses nicht zu unserem Instinkt gehört, der sich in Jahrmillionen in unseren Köpfen niederge-schlagen hat. Was wäre damit verglichen schon der winzige Zeitraum, der uns aus unbekannten Umständen zu Steinen, Keulen und Granaten greifen ließ. Man müs­se also nur die misslichen Umstände wieder ändern, was sicher leichter gesagt als getan sei. Aber immer­hin trügen wir die Möglichkeit zum Frieden in uns.