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19.09.17 Frage nach Ethik und Moral

zu AfD: Keiner kann mehr sagen, von alldem nichts gewusst zu haben

Die Moral haben, glaubt man den Medien, die Migrationsfreunde gepachtet. Doch wie weit entspricht das überhaupt der Wahrheit? Hat es wirklich etwas mit Humanität zu tun, was da in den letzten Jahren abgelaufen ist?

- Ist es ethisch vertretbar, Menschen aus ihren Heimatländern wegzulocken und ihnen zu sagen, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei, mit einem unerschöpflichen Hunger der Wirtschaft an jungen Arbeitskräften? Genau das ist aber geschehen, sogar Kanzlerin und der BP sind als Menschenwerber durch die Welt gezogen.

- Ist es ethisch vertretbar, durch Wirtschaftsboykott und Mitwirken bei neokolonialen Kriegen Länder zu zerstören und Menschen aus ihrer Heimat zu vertreiben? Genau daran hat die deutsche Regierung vasallentreu mitgewirkt (und tut es immer noch).

- Ist es ethisch vertretbar, 2015 auf einen Schlag die Versorgung der heimatnahen Flüchtlingslager extrem zu kappen, und so den Startschuss für die Massenabwanderung zu geben?

- Ist es ethisch vertretbar, die Flüchtlinge und Migranten in Schleuserboote zu locken, weil man ihnen sagte, draußen auf dem Meer würden die Retter warten und sie alle ins gelobte Deutschland bringen, wo jedem Migranten ohne jede Leistung dieselbe Sozialversorgung zuteil wird wie den Einheimischen?

- Ist es ethisch vertretbar, durch Förderung der Masseneinwanderung Ländern, mit denen man sich im Krieg befindet, die jungen Männer (sprich Soldaten) wegzulocken? Ist das nicht Teil von Kriegslist?

- Ist es ethisch vertretbar, durch die Anwendung der Asylregelung auf alle Zuwanderer das wertvolle Asylrecht faktisch zu zerstören? Barmherzigkeit ist es, Verfolgten für die Dauer der Verfolgung zu helfen und nicht, sie sich auf Dauer einzuverleiben, sprich "integrieren" zu wollen. Gut möglich, dass dies einmal als eine Form von Menschenraub eingestuft wird.

Diese Auflistung von ein paar moralisch bedenkenswerten Umständen soll anregen, die heutige Schwarzweiß-Debatte zu überwinden. Sind die Applaudierer der unbegrenzten Zuwanderung, nur weil sie sich subjektiv durch gegenseitige Bestärkung als Vertreter der Barmherzigkeit fühlen, es tatsächlich auch?

Das Elend der Welt kann nicht durch Aufnahme aller Unglücklichen oder Unzufriedenen in Europa gelöst werden, das ist mathematisch und faktisch aus tausend Gründen nicht möglich. Wer das aber doch glaubt, der sollte dies begründen oder sagen, wo er die Grenze ziehen will, ja ob er überhaupt eine Grenze ziehen will oder darauf warten, bis Europas Honigtöpfe leer sind und die Zuwanderer sich abwenden, also wenn unsere Sozialsysteme durch Überlastung durchgebrannt sind, was passieren wird.

Wir sollten vielmehr helfen, in den Ursprungsländern der Migranten für erträgliche Zustände zu sorgen, wobei der Verzicht auf aktive Mithilfe beim Verschlechtern der Zustände der erste Schritt sein sollte.
Und hier sind wir endlich bei der AfD angelangt. Solange alle Linken und Pseudolinken beim Thema Migration Pech und Schwefel spuken, wird man verhindern, dass die weiteren Inhalte der neuen Partei in den Fokus kommen können. Eine ethischere Politik der etablierten Parteien würde hier schnell für klare Sicht sorgen. Aber da kommt zu Weihnachten wohl eher der Osterhase.

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Kommentar von Paul Craig Roberts zu Trumps Rede vor der UN